Die Aufbewahrung für lange Hohlbohrer

Lange Hohlbohrer aufbewahren

Lange Bohrer sind gar nicht so einfach aufzubewahren.
Bei Markenbohrern ist manchmal eine Kunstoffhülse dabei, aber auch dann liegt das teure Teil immer noch einzeln im Regal.
Wenn an den Bohrern Absaugstutzen für die Staubabsaugung angebracht sind wird die Sache kompliziert.

Da ich, was die Aufbewahrung der Werkzeuge angeht, schon gerne alles in einer Kiste haben möchte, wollte ich für die Hilti TE-YC und YD Bohrer schon eine geeignete Aufbewahrung finden, eine Schlagbohrkronen Aufnahme für SDS-Max sollte auch noch dazu.

Als Basis für das Sortiment dient ein langer Koffer, hier von Fein aus robustem Blech.

Die Bohrer sollen darin aber nicht durcheinanderpoltern, sondern einen festen Platz finden.

Die Unterteilung hat mir dann doch etwas Aufwand für die Konstruktion abverlangt.

Im Wesentlichen besteht die Unterteilung aus gewinkelten Aluminiumblechen, in denen die Bohrer mit Schaumstoff in Position gehalten werden.

Die Alubleche sind 2mm stark und mit reichlich 5 mm Blindnieten an der Kofferwand befestigt.
Die Löcher in den Aluminiumblechen sind sorgfältig angerissen, was wie immer die Grundlage einer ordentlichen Optik darstellt.
Zum Vernieten lege ich gerne noch eine U-Scheibe dazu, was die Dauerhaftigkeit der Verbindung verbessert, aber hier wohl ein wenig Overkill ist.
Die Aussparungen für die Bohrer sind mit Lochsägen hergestellt.

In Aluminium verwende ich grundsätzlich Schneidöl, um ein Verschmieren der Bohrwerkzeuge zu verhindern, was zu einem unsauberen Bohrergebniss führen würde.
Der Schaumstoff ist ein Rest aus einer ESD Aufbewahrungskiste.
Die Bohrer haben noch einen ordentlichen Anschlag bekommen, um sauber durch den Federdruck des Schaumstoffes positioniert zu werden.

Ein Herausfallen wird so verhindert.

Neben den großen TE-YD Bohrern, die in der unteren Ebene abgelegt werden, sind die beiden TE-CD Bohrer seitlich in einem zusätzlichen Winkel befestigt,

Die Hammerbohrkrone findet dann schließlich auf der linken Seite auch noch einen Platz.

Und so sieht das Ganze dann schließlich aus.

 

Author Peer Laslo

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