Verbesserter Mobilfunkempfang mit einer Außenantenne – Teil II

 

Heute kommt der Mast an die Reihe

Zuerst wird der untere Teil des Mastes gefertigt.

Ich habe hierfür einen Teil einer Baustütze verwendet und ganz schlicht den eigentlichen Aluminium Mast mit zwei Gelenkbolzen Spannbändern an die Stahlstütze geklemmt.

Am Mastunterteil wird auch der Klemmkasten für die Verbindung der Koaxialkabel montiert.

Zur Verbindung von Mast und Stahlstütze habe ich aus Aluminium noch zwei einfache Prismen gesägt. Die Prismen sorgen für eine sichere Verbindung der Rohre, die mit den zwei Gelenkbolzenschellen aneinandergepresst werden

 

 

Durch den Flansch der Baustützen ist eine Montage des Mastes auf dem Fundament sehr einfach durchzuführen. Lediglich 4 Schrauben verbinden die Flansche. Mit Unterlegscheiben und Muttern kann zudem die Neigung des Mastes sehr einfach reguliert werden.

Nach der endgültigen Montage wird schließlich das Unterteil des Mastes durch ein flexibles Anschlusselement und eine spezielle Mastschelle, ebenfalls von Dehn, mit der Fundamentfahne des Blitzableiters verbunden, um so eine sichere Verbindung herzustellen.

 

 

Die Yagi Antenne kommt an die Mastspitze und der Mast wird ausgefahren. Das Koaxialkabel wird mit UV-beständigen Kabelbindern sorgfältig am Mast entlang verlegt und kommt in den Verbindungskasten am Mastfuß, wo es mit einem RG 213 verbunden wird.

Denn das Kabel zwischen Garten und Haus ist ein RG 213 Kabel, das mit entsprechenden Verbindern gekrimpt und, in meinem Fall, unter einem Gartenweg hindurch zum Haus verlegt und ansteigend in das Mauerwerk geführt wurde.

Die Einführung in das Mauerwerk erfolgt ansteigend, um das Eindringen von Feuchtigkeit auszuschließen.

Das Kabel endet im Hausinneren in einer Unterputzdose mit einem N-Stecker, um hier ein Kabel, das zum Cradl führt, anschließen zu können.

Zwischen Telefon und Wanddose ist noch ein Signal Compesner von Funkwerk Dabendorf geschaltet, der von einem kleinen Netzteil mit 350 mA versorgt wird . Somit werden die Verluste im Kabel ausgeglichen.

Das Telefon selbst muss dann zum Telefonieren in der Autohalterung verbleiben. In meinem Fall eine Bury Halterung.

In der Autohalterung erfolgt dann eine Kopplung in die Geräte Antenne des Telefons, über eine in der Halterung eingebaute Antennenschleife.

Das ist also keine Sendeanlage sondern eine Verlängerung der Geräteantenne!

Das Telefonnieren selbst funktioniert dann mit einem Bluetooth Headset, das mit dem Telefon verbunden ist.

Die Autohalterung hat neben einem Stromanschluss ein Koaxialkabel, das mit dem Signal Compenser verbunden wurde. Der Compenser hat für die Verbindung der Koaxialkabel FAKRA Verbindungen, die es für kleines Geld zum Löten oder Krimpen in der Bucht gibt.

EndbildDemnächst gibt es noch mehr Details zur Tischhalterung. …